GPK Pegger Kofler & Partner Rechtsanwälte GmbH & Co KG

GPK Pegger Kofler & Partner Rechtsanwälte GmbH & Co KG

Platinum Partner seit

November 2022

Standorte: Innsbruck

Mehr als 125 Jahre am Puls der Zeit: Unsere Innsbrucker Rechtsanwaltskanzlei GPK Pegger Kofler & Partner Rechtsanwälte GmbH & Co KG hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1897 zu einer der größten Wirtschaftskanzleien Westösterreichs entwickelt. Das international vernetzte Team aus rund 25 Jurist:innen deckt nahezu alle Rechtsgebiete ab; Schwerpunkte liegen u.a. im Gesellschafts-und Unternehmensrecht, M&A, Arbeitsrecht, Bankenrecht, IT/IP-Recht, Datenschutzrecht, Markenrecht, Immobilienrecht, Erbrecht, Schadenersatzrecht und Transportrecht.

Besonders stolz sind wir auf unser ausgeglichenes Geschlechterverhältnis auf Partnerebene: Sechs unserer insgesamt 12 Partner:innen sind weiblich. Damit wollen wir als positives Beispiel vorangehen und ein Zeichen für Chancengleichheit in der Branche setzen. Der für unsere Kanzlei sehr wichtige (Aus-)Bildungsauftrag beinhaltet dementsprechend nicht nur, Erfahrungen und Fachwissen weiterzugeben, sondern vielmehr auch die junge Generation und angehende Jurist:innen in ihrem Weg zu bestärken.

Unsere Strukturen und Grundsätze basieren „naturgemäß“ auf der Gleichstellung beider Geschlechter, die in unserer Kanzlei auch tatsächlich gelebt wird, d.h. z.B.

  • unser ausgewogenes Geschlechterverhältnis auf Anwaltsebene ist die Folge natürlichen Wachstums und einer offenen Einstellung Frauen und Familien gegenüber;
  • Personal- und Partnerentscheidungen werden nach objektiven Kriterien, unabhängig vom Geschlecht, getroffen;
  • das Entgelt, das jede Einzelne/jeder Einzelner aus welchem Rechtstitel auch immer aus der Kanzlei bezieht, wird nach einem objektiven Maßstab festgelegt. Es ist für Männer wie Frauen gleich bemessen;
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist/wird mit individuellen Lösungen sichergestellt, und diese Lösungen werden gefördert – und das bei Frauen und Männern;
  • flexible Arbeitszeitmodelle, Home-Office sowie Legal Tech Tools können bei Bedarf in Anspruch genommen werden; wir sind stets offen für innovative Konzepte;
  • jüngere Rechtsanwältinnen wie auch Rechtsanwälte werden aktiv als Vertreter:innen unserer Kanzlei in Netzwerke eingebunden und zu Veranstaltungen entsandt (ALFA International, Eurojuris etc.);
  • wir legen Wert darauf, dass ein regelmäßiger Austausch auf Augenhöhe stattfindet, sei es unter den Rechtsanwält:innen wie auch gegenüber Rechtsanwaltsanwärter:innen und umgekehrt;
  • in unserer Kanzlei werden Themen in verschiedenen Ausschüssen behandelt (z.B. Personal, IT & Datenschutz, interne Organisation, Marketing etc.). Auch in diesen achten wir auf ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern und verschiedenen Altersstufen. In unserem Strategieausschuss gibt es eine 50/50 Geschlechterparität.
  • Unser Engagement in den Bereichen Chancengleichheit und Work-Life-Balance wurde auch mit dem „Women in Law: 21st Century Award – Rechtsanwaltskanzlei“ der Initiative „Promoting the Best“ ausgezeichnet.

Fast alle unserer Partner:innen sind Eltern, daher wollen wir den jüngeren Jurist:innen vorleben, wie Beruf und Familie zusammen gut funktionieren können.

Nachstehend eine Zusammenfassung unserer wichtigsten Grundsätze, um die Vereinbarkeit von Anwalt- und Elternschaft zu erleichtern:

  • Freie Wahl bei der Entscheidung, ob und in welchem Ausmaß unsere Partner:innen vor und nach der Geburt eines Kindes anwaltlich tätig sein möchten.
  • Wird in Teilzeit gearbeitet, reduziert sich das Entgelt entsprechend der reduzierten Arbeitszeit aliquot; es gibt keine sonstigen Abschläge oder Nachteile.
  • Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten und -orte (siehe Home-Office o.Ä.).
  • Partner:innen mit Babys/Kleinkindern, die nicht in Betreuung sind, können diese zu den wöchentlichen internen Besprechungen mitnehmen.
  • Unabhängig vom Ausmaß der eigenen Tätigkeit wird für Partner:innen die Teilnahme an Besprechungen und Meetings – auch online – ermöglicht und gefördert, um stets Teil des Kanzleigeschehens zu sein/bleiben, aber auch um persönliche Fragestellungen zu klären (Zeitmanagement, Prioritäten, Weitergabe von Tipps/Erfahrungen…).
  • Non-Equity-Partnerinnen, die ein Kind zur Welt bringen, erhalten für eine gewisse Zeit ihre volle Bezahlung, auch wenn sie nicht arbeiten (Anm.: Seit Einführung dieser Regelung gab es keinen Non-Equity-Partner, der Vater wurde und aufgrund dessen unmittelbar nach der Geburt seines Kindes in Karenz ging).
  • Auch mit Rechtsanwaltsanwärter:innen, die als Eltern in Teilzeit arbeiten möchten, versuchen wir eine für alle Seiten gute Lösung zu finden.
  • Entscheidungen betreffend das berufliche Fortkommen und die Zuteilung von Causen werden unabhängig davon getroffen, ob jemand Elternteil wird und Maßnahmen in Anspruch nehmen möchte.
  • Solidarität wird zudem in unserer Kanzlei groß geschrieben – dementsprechend besteht eine hohe Bereitschaft, für andere (Partner:innen) einzuspringen, wenn dies z.B. die Kinderbetreuung erfordert.
  • Unser ehem. Partner RA Dr. Ivo Greiter hat als Ausschussmitglied der Rechtsanwaltskammer Tirol eine Initiative gesetzt, um zu erreichen, dass sich die Rechtsanwaltskammer mit dem Thema „Anwältin und Mutter“ auseinandersetzt. In Folge dessen hat die Rechtsanwaltskammer Sonderregeln für Rechtsanwältinnen in den ersten 12 Monaten nach Geburt eines Kindes eingeführt (z.B. Befreiung von Verfahrenshilfe, finanzielle Unterstützung, Beitragsbefreiung etc. – siehe https://www.tiroler-rak.at/kammer/berufsrecht/rechtsanwaeltin-und-mutter/).

Seit jeher ist es uns ein besonderes Anliegen, ausgediente Denkmuster zu durchbrechen und neue Wege zu beschreiten. Mit inzwischen drei „GPK-Generationen“ unter einem Dach kennen wir die Herausforderungen der Branche und wollen insbesondere aufstrebenden Juristinnen eine Stimme geben und uns für eine gleichberechtigtere Zukunft in der Juristerei einsetzen. Siehe dazu auch unseren Beitrag: JUS, we can!

Eine Geschlechterparität anzustreben ergibt sich schon aus Gerechtigkeitsüberlegungen heraus. Es wäre zu begrüßen, wenn die Rahmenbedingungen für den Anwaltsberuf so ausgestaltet werden, dass dort ein Geschlechterverhältnis wie unter den Universitätsabsolvent:innen zu finden wäre. Um das zu ermöglichen, wird noch an vielen Schrauben zu drehen sein.

Damit im Zusammenhang stehen auch die Förderung der Bewusstseinsbildung für ein neues Rollenverständnis, das Ausräumen hartnäckiger Vorurteile, der Mut zu unkonventionellen Entscheidungen sowie der Zusammenschluss starker Partner:innen der Rechtsbranche, die gemeinsam mehr bewegen können.

Erfolg ist die effiziente und optimale Lösung der Probleme unserer Klient:innen und der von diesen an uns herangetragenen Fragestellungen. Erfolg ist aber auch das Ergebnis der Arbeit eines starken Teams.

 

Benefits:

  • Bereitstellung eines eigenen Büroarbeitsplatzes samt Desk-Sharing-Tool sowie Home-Office-Möglichkeit.
  • Förderung der Spezialisierung von Mitarbeiter:innen (Aus- und Fortbildungsseminare, Berücksichtigung spezifischer Ausbildungswünsche, Unterstützung bei Spezial-Fortbildungen, Einbindung in internationale Netzwerke, Vortrags- und Lehrtätigkeiten an Fachhochschulen/Universitäten/WIFI etc.).
  • Regelmäßige, gemeinsame Kanzleievents und Teambuildingmaßnahmen.
  • Alternative Modelle in den Bereichen „Perks“ (Klimaticket, Kanzleifahrrad, Essensbons etc.) sind derzeit in Ausarbeitung.
  • Im eigenen Namen zu publizieren – ist erwünscht und wird gefördert.
  • Unterstützung junger Frauen beim Aufbau eines eigenen Netzwerkes – von der Einbindung in Gremien, Konferenzen und Veranstaltungen bis hin zur Mandant:innenarbeit findet eine Förderung des direkten Kontaktes und Netzwerkens statt.
  • Gerne sind wir für individuelle Absprachen/Lösungen iZm Bildungskarenz/LLM/Doktorat offen und ermöglichen jedenfalls die Verfolgung persönlicher (Ausbildungs-)Ziele.

Entwickle umsetzbare Visionen und fördere das Vertrauen in DEINE Person!

Ansprechpartner:in
MMMag. Barbara Egger-Russe
Rechtsanwältin

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