Der Beruf der Rechtsanwältin gilt für viele als Traumberuf – sei es aus eigenem Antrieb oder aufgrund familiärer Prägung, etwa wenn bereits Angehörige in der juristischen Branche tätig sind oder gar eine eigene Kanzlei führen. Bei Raffaela Reinstaller und Magdalena Ebenbauer war das nicht der Fall. Für sie war der Weg zur Rechtsanwältin kein festes Ziel, sondern ein Prozess, in den sie hineingewachsen sind. Beide haben als Rechtsanwaltsanwärterinnen in der Kanzlei begonnen, für die sie auch jetzt noch tätig sind, haben die Rechtsanwaltsprüfung absolviert, und haben sich nach Erreichen der Eintragungsvoraussetzungen als Rechtsanwältinnen eintragen lassen.
„Ich habe mir lang die Frage gestellt, ob ich mich überhaupt als Rechtsanwältin eintragen lassen möchte. Letztendlich habe ich mich dann aber dazu entschieden, diesen Karriereschritt zu zelebrieren, und sozusagen zu feiern, dass ich die Praxiszeit und die Rechtsanwaltsprüfung absolviert habe. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe“, sagt Magdalena. Sie ist seit Juli 2025 eingetragene Rechtsanwältin. „Selbst wenn du dir nicht sicher bist, ob du diesen Beruf langfristig ausüben möchtest, ist die Eintragung auf jeden Fall ein schöner Schritt, um diese Berufsqualifikation abzuschließen.“
Raffaela hat sich im Mai 2024 als Rechtsanwältin eintragen lassen. „Es war auch nie mein strikter Plan, Anwältin zu werden“, sagt Raffaela. „Aber nachdem ich die Ausbildung abgeschlossen hatte, dachte ich: Warum nicht einfach ausprobieren, wie sich der Berufsalltag anfühlt?“ Seit rund einem Jahr ist sie nun eingetragene Rechtsanwältin – und froh über ihre Entscheidung. Mit klassischen Vorstellungen von einer Anwältin hat sie wenig am Hut. „Ich passe wahrscheinlich nicht in das Bild, das viele von einer typischen Anwältin im Kopf haben – und das ist auch gut so.“ Heute arbeitet sie in einer modernen, außergewöhnlichen Kanzlei, in der genau das geschätzt wird.
Denn beide sind überzeugt: „Es ist an der Zeit, mit überholten Bildern zu brechen und zu verdeutlichen, dass juristische Exzellenz viele Gesichter haben kann. Dafür braucht es Menschen, die den Mut haben, vertraute Vorstellungen zu hinterfragen und neue Wege zu gehen – damit der Anwaltsberuf so vielfältig wird, wie diejenigen, die ihn ausüben.“
Ihre Geschichten zeigen: Es muss nicht immer von Anfang an ein klar definiertes Berufsziel geben. Manchmal entsteht der berufliche Weg aus dem Tun heraus – wenn man sich in seinem Umfeld wohlfühlt und die Arbeit Freude bereitet. „Einfach mal ausprobieren“ ist also durchaus eine Devise, der man mit gutem Gewissen folgen kann.
Natürlich spielen bei der Berufswahl viele unterschiedliche Überlegungen eine Rolle, so etwa die Frage nach der Vereinbarkeit des Berufs mit dem Privatleben, oder die Frage, wie man seine Arbeitstage gestalten möchte. Außerdem spielt für viele eine Rolle, dass man nach der Eintragung als Rechtsanwältin nicht mehr als Rechtsanwaltsanwärterin tätig sein darf. „Wohlüberlegt sollte die Entscheidung schon sein, aber es ist etwas, das dir keiner mehr nimmt. Es ist aber natürlich eine individuelle Abwägungssache.“, sagen die beiden. Für sie war vor allem das Arbeitsumfeld der Kanzlei ein wichtiger Aspekt für die Entscheidung zur Eintragung. „Dass das Arbeitsklima und das Team zum eigenen Arbeitsstil und zur Persönlichkeit passt, ist essentiell in diesem Beruf. Gerade, wenn die Arbeitstage lang sind, ist es wichtig, dass man sich wohlfühlt und sich aufeinander verlassen kann.“
Ein weiterer wichtiger Aspekt: die Förderung von Frauen in der Anwaltei. Die Eintragung junger Rechtsanwältinnen ist nicht nur ein persönlicher Erfolg, sondern auch ein starkes Signal in einer Branche, in der Gleichstellung noch nicht in allen Bereichen Realität ist – etwa, wenn es um Themen wie Familienplanung oder Kinderbetreuung geht.
Die STADLER PARTNER Rechtsanwälte GmbH, bei der Raffaela und Magdalena tätig sind, begegnet diesen Herausforderungen mit modernen, familienfreundlichen Lösungen – etwa einer eigens entwickelten Karenzregelung für selbständige Rechtsanwältinnen.
Die Kanzlei, die sich aktuell nach einem Rebranding neu am Markt positioniert, steht weiterhin für hochspezialisierte Rechtsberatung. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Wetten & Glücksspiel, IP/IT, Litigation, Arbeitsrecht, Datenschutz sowie Krypto-Assets, NFT und Kunst.
Magdalena Ebenbauer ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkten im allgemeinen Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Arbeitsrecht. Mit einem Abschluss in Rechtswissenschaften von der Universität Graz und einer breiten Berufserfahrung bei einer renommierten Rechtsanwaltskanzlei sowie einer gemeinnützigen Organisation, ist Magdalena die ideale Ansprechpartnerin in komplexen Rechtsangelegenheiten. Ob unsere Mandant:innen eine klare juristische Beratung benötigen oder eine komplexe Angelegenheit zu lösen haben, Magdalena steht bereit, um zu helfen.
Raffaela Reinstaller ist seit 2019 Teil des Litigation-Teams und im Bereich Prozessführung und Streitbeilegung sowie Glücksspiel- und Wettenrecht tätig. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und absolvierte anschließend das Gerichtspraktikum im Sprengel des Oberlandesgerichts Wien. Vor ihrer Anstellung bei STADLER PARTNER sammelte sie bereits Erfahrungen in diversen Praktika sowie als Rechtsanwaltsanwärterin bei einer renommierten Wiener Wirtschaftskanzlei. Im Mai 2022 legte Raffaela die Rechtsanwaltsprüfung mit sehr gutem Erfolg ab.
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