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Landesverwaltung Vorarlberg

Platinum Partner seit

April 2026

in

Vorarlberg

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Vorarlberg

Über die Landesverwaltung Vorarlberg

In allen Bereichen der Gesellschaft bringen wir ins Leben, was für das Land Vorarlberg demokratisch entschieden wurde. Wir, das sind 2300 Mitarbeitende in über 500 verschiedenen Jobs im Landesdienst: von Naturschutz bis Straßenbau, von Bildung bis Gesundheit, von Kultur bis Wirtschaft.

Unsere Jobs sind damit: Sinnvoll für dich. Wertvoll für unser Land.

Wer wichtige, sinnvolle Aufgaben und private Lebenspläne gut unter einen Hut bringen will, ist bei uns richtig – das können wir versprechen. Jeden Tag verwirklichen wir eine effiziente und schlanke Verwaltung in Vorarlberg. Mit Fachwissen, Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein begleiten wir politische Entscheidungen, vollziehen Gesetze und leisten möglichst umfassenden Service für die Menschen in Vorarlberg. Und damit alle ihre Chancen finden, denken wir über Generationen und für unser Land im europäischen Umfeld. Darauf sind wir stolz. Denn unsere Jobs haben direkten Einfluss auf die Lebensqualität vor unserer Haustür im Dreiländereck am Bodensee.

In der Landesverwaltung agieren wir in zwei Hauptbereichen: der Hoheitsverwaltung und der Privatwirtschaftsverwaltung.

In der Hoheitsverwaltung vollziehen wir die Gesetze, erlassen Bescheide, entziehen gegebenenfalls Genehmigungen, überprüfen Rechtsetzungsakte, wickeln Wahlen ab und sorgen somit in vielerlei Hinsicht dafür, dass Gesetze eingehalten werden.

In der Privatwirtschaftsverwaltung agieren wir wie ein Unternehmen. Hier verwalten wir beispielsweise Immobilien, betreiben Krankenhäuser, bauen Straßen, vergeben verschiedenste Aufträge und gewähren Förderungen.

Von der Raumplanung über das Sozial- und Gesundheits- bis zum Rettungswesen sind unsere Tätigkeitsbereiche unglaublich abwechslungsreich und die Aufgaben in der Privat- und Hoheitsverwaltung teilweise auf einer Stelle vereint. Das macht die Tätigkeiten bei uns herausfordernd und spannend zugleich. Die Erarbeitung von Gesetzesvorschlägen sowie die Erlassung von Verordnungen sind ein essentieller Bestandteil unserer Arbeit. Wir arbeiten an den rechtlichen Rahmenbedingungen, die Vorarlberg zu einer lebenswerten und chancenreichen Region machen.

Wir bieten nicht nur Jobs, sondern eine sinnstiftende Tätigkeit. Wir tragen dazu bei, dass Vorarlberg ein gerechtes und sicheres Zuhause bleibt. Dafür suchen wir laufend Juristinnen und Juristen – für eine Karriere im Landesdienst.

Die Landesverwaltung als Arbeitgeber im Überblick

In welchen Ressorts, Abteilungen oder Fachrichtungen können Juristinnen tätig sein? An welchen Standorten ist ein Einsatz möglich?

Unabhängig davon, in welchem Bereich wir tätig sind, prägen diese Aufgaben unser tägliches Handeln:

  • Legistische Tätigkeit: Wir erarbeiten neue Vorschläge für Landesgesetze, novellieren bestehende Rechtsvorschriften, erlassen Verordnungen und bereiten Stellungnahmen zu Gesetzesvorschlägen anderer Gebietskörperschaften vor – wir arbeiten an den Grundlagen unseres Rechtsstaates.
  • Rechtliche Auskünfte: Wenn Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden oder Unternehmen ebenso wie die Landesregierung rechtliche Fragen haben, stehen wir ihnen zur Seite und sorgen dafür, dass Gesetze korrekt angewendet werden.
  • Verfahren koordinieren und durchführen: Ob Verhandlungen, Prüfverfahren oder Genehmigungsprozesse – wir leiten und koordinieren die entscheidenden Schritte eigenverantwortlich.
  • Dokumente erstellen und prüfen: Stellungnahmen verfassen, Bescheide erstellen, Verordnungen prüfen – wir sorgen dafür, dass alle Unterlagen vollständig und die Verfahren rechtlich einwandfrei sind.
  • Gesetzliche Vorgaben überwachen: Wir sind für die korrekte Umsetzung und Einhaltung von Gesetzen verantwortlich, damit alle rechtlichen Anforderungen erfüllt werden.
  • Interne Zusammenarbeit: Gemeinsam mit anderen Abteilungen koordinieren wir vielseitige Aufgaben und informieren die Landesregierung über den aktuellen Stand.
  • Eigenverantwortliche Aufgaben: Die rechtliche Beurteilung unserer Themenbereiche liegt in unseren Händen und wir treffen selbstständig fundierte Entscheidungen.

 

Unsere bestens ausgebildeten Juristinnen und Juristen in über 30 Fachabteilungen sowie in den vier Bezirkshauptmannschaften sind über das gesamte Bundesland verteilt und gut vernetzt. Ob Auskünfte zu Rechtsfragen seitens Gemeinden oder Bürgerinnen und Bürgern, die Verfolgung von Verwaltungsübertretungen ebenso wie die interne Revision oder Aufgaben mit Bezug zu den verschiedensten Materiengesetzen – bei uns gibt es vielfältige Karrieremöglichkeiten.

Neben der Tätigkeit in der Verwaltung und somit in der Vollziehung stellen wir als Arbeitgeberin auch das Knowhow unserer Juristinnen und Juristen dem Landesrechnungshof bzw. dem Landesverwaltungsgericht zur Verfügung und arbeiten daher auch in den anderen Staatsgewalten.

Im Landesrechnungshof stellen wir sicher, dass öffentliche Gelder verantwortungsvoll eingesetzt werden. Unsere Prüfungen garantieren die finanzielle Integrität des Landes. Am Landesverwaltungsgericht entscheiden wir über Streitigkeiten, die das öffentliche Leben in Vorarlberg betreffen. Ob Baurechtsfälle oder Beschwerden gegen Behördenbescheide – wir treffen wichtige Entscheidungen.

Unser Einreihungsplan: Ihr Job, Ihre Gehaltsklasse

Um die verschiedenen Stellen im Landesdienst transparent zu ordnen, wurde ein nachvollziehbarer Einreihungsplan entwickelt. Dieser ordnet alle Modellstellen nach Job-Familien und Modellfunktionen. Eine Modellfunktion fasst Stellen mit ähnlichen Anforderungen zusammen und besteht aus mehreren Modellstellen.

Die Bewertung der Modellstellen erfolgt nach klaren Kriterien wie Wirkungsbereich, Entscheidungs-, Fach- und Führungskompetenz, Kommunikation, körperliche oder psychische Beanspruchung sowie Umwelteinflüsse. Die sich daraus ergebende Gehaltsklasse ist im Einreihungsplan ersichtlich.

Die Zuordnung einer konkreten Stelle zur Modellstelle basiert auf der Stellenbeschreibung, die die Grundlage für die Stellenbewertung bildet. Die Gehaltsklasse wird bereits in der Stellenausschreibung angegeben.

Ihre Vordienstzeiten: Erfahrung, die zählt

Praktische Erfahrung vor dem Eintritt in den Landesdienst wird je nach Relevanz für die Stelle angerechnet: entweder 1:1 (einschlägig), 1:3 (dienlich) oder nicht relevant.

Als praktische Erfahrung gelten alle auf Erwerb gerichteten Tätigkeiten – ob selbstständig oder angestellt – sowie Gerichts- und Verwaltungspraktika, Präsenz-, Ausbildungs- und Zivildienst, und das Freiwillige Soziale Jahr (bis zu 12 Monate). Ehrenamtliche Tätigkeiten und Ausbildungszeiten (z.B. Lehre oder Praktikum) werden nicht angerechnet.

Durchlässigkeit im Landesdienst: So funktioniert es

Jede Modellstelle erfordert eine bestimmte Fachkompetenz. Diese Kompetenz kann durch Ausbildung oder praktische Erfahrung erworben werden. Dadurch sind Stellen flexibler besetzbar, da fehlende formale Ausbildung in den meisten Fällen durch langjährige relevante Erfahrung ausgeglichen werden kann. Anrechenbare Vordienstzeiten bestimmen die Gehaltsstufe zu Beginn.

Bei der Zuweisung zu einer Modellstelle wird sowohl die konkrete Ausbildung als auch die praktische Erfahrung berücksichtigt. Eine höhere Ausbildung verringert die für die Stelle notwendige Erfahrung. Praktische Erfahrung kann bei weniger Ausbildung für einen Ausgleich sorgen.

Ja, es gibt im Landesdienst verschiedenste Teilzeitlösungen. Während der Ausbildungszeit streben wir eine vollzeitnahe Beschäftigung an.

Dank flexibler Arbeitszeiten (Gleitzeit, Teilzeit, Homeoffice) lassen sich mit einem Job in der Landesverwaltung private und berufliche Pläne gut unter einen Hut bringen. Für Familien gibt es unsere Kinderbetreuung Fidibuss. Ab dem 35. Lebensjahr bieten wir einen zusätzlichen Urlaubstag und bis zum 45. Lebensjahr erhöht sich der Urlaub auf 6 Wochen und 2 Tage.

Nach dem befristeten ersten Jahr bieten wir einen sicheren Job mit langfristiger Perspektive. Mit Engagement und guter Arbeit eröffnen wir interessante Karrierewege, die in ihrer Vielfalt eine Besonderheit darstellen. Aus- und Weiterbildung sowie breite Entwicklungsmöglichkeiten haben einen besonders hohen Stellenwert im Landesdienst.

Mitarbeitende profitieren von verschiedenen Zulagen und Zuschüssen wie Jobticket, Dienstrad, Kinderzulagen, Fahrtkostenvergütung und einem Zuschuss zum Mittagessen.

Das Thema Gesundheit liegt uns sehr am Herzen: Deshalb unterstützen wir im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements Vorsorgeuntersuchungen, ergonomische Arbeitsplätze, Sportprogramme, anonyme psychologische Beratung oder Yoga und Pilates. Daneben werden zusätzlich diverse Gesundheits-Initiativen unterstützt. Neben all diesen Angeboten achten wir auch auf Arbeitsstrukturen und gesunde Rahmenbedingungen. Regelmäßig evaluieren wir dies unter wissenschaftlicher Begleitung – denn wir möchten wissen, was gut läuft und wo wir besser werden können.

Mit Pensionsvorsorge und Zukunftssicherung in Form einer Bezugsumwandlung wird mit einem Job in der Landesverwaltung langfristig vorgesorgt. Wir arbeiten mit Wertschätzung und langfristiges Engagement ist für uns und unser Land besonders wertvoll.

Das Land Vorarlberg stellt für Mitarbeitende Dienst- und Werkswohnungen zur Verfügung, die nach Verfügbarkeit für eine befristete Zeit zu fairen Konditionen genutzt werden können.

Grundsätzlich unterstützt das Land alle Mitarbeitenden in ihren Tätigkeiten, in ihrer Aus- und Weiterbildung sowie in der persönlichen Entwicklung. Mentoringprogramme und Vernetzungsmöglichkeiten in Fachgremien als auch Erfahrungen über den eigenen Fach-Horizont hinaus werden unterstützt und laufend wird an innovativen Austauschformaten gearbeitet. Einerseits laden wir internationale Expertinnen und Experten ins Haus, andererseits ermöglichen wir immer wieder auch die Teilnahme an österreich- oder europaweiten Formaten. Die Nähe zur Schweiz bedingt und ermöglich in vielen Fachgebieten eine grenzüberschreitende und internationale Vernetzungsarbeit (etwa im Rahmen der Internationalen Bodenseekonferenz, der LänderexpertInnen-Konferenzen, brandeins Leadershift, Business Summits, …).

Werden weiterführende Qualifikationen (z. B. LL.M., Universitätslehrgänge, Spezialisierungen) unterstützt oder gefördert?

Eine Grundausbildung speziell für Juristinnen und Juristen inklusive einer persönlichen Begleitung durch eine praktische Rotationszeit bietet das Rüstzeug für alle Herausforderungen. Durch ein fokussiertes Angebot an Kursen, Weiterbildungen und Zuschüsse zu Studien und Aufbaustudien unterstützen wir individuelle berufliche Ziele. Verschiedene Spezial-Angebote, wie beispielsweise das Masterstudium Transformation der Öffentlichen Verwaltung der Johannes Kepler Universität Linz, runden unser Aus- und Weiterbildungsspektrum sehr hochwertig ab.  

Wir bieten verschiedenste Einstiegswege in den Landesdienst: direkt von der Ausbildung bis hin zum Quereinstieg erfahrener Juristinnen und Juristen.

Direkt nach Absolvierung eines rechtswissenschaftlichen Studiums und gegebenenfalls des Gerichtsjahres bieten wir als Berufseinstieg das Verwaltungspraktikum an. Diese 12 Monate vermitteln erste Eindrücke, machen mit der praktischen Tätigkeit im verwaltungsrechtlichen Bereich vertraut und ermöglichen einen vertiefenden Einblick in die Landesverwaltung.

Alternativ dazu besteht die Möglichkeit sich für das Programm der Ausbildungsjuristinnen und –juristen zu bewerben, wofür bestimmte Anforderungen gelten:

  • Ausgebildet durch ein abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften
  • Erfahren auf Grund eines Gerichtsjahrs oder mehrjähriger beruflicher Praxis in der öffentlichen Verwaltung. Ein absolviertes Verwaltungspraktikum schätzen wir als wertvolle Berufserfahrung.
  • Vorausgesetzt für dieses Programm wird die österreichische Staatsbürgerschaft, Interesse an gesellschaftspolitischen Zusammenhängen und Entwicklungen, um die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu verstehen und aktiv zur Lösung aktueller Herausforderungen beizutragen.
  • Kommunikative Fähigkeiten, Verhandlungsgeschick sowie Engagement, Lernbereitschaft und Flexibilität in selbstständiger Teamarbeit haben Gewicht bei einer Bewerbung.

Gibt es strukturierte Ausbildungsprogramme, Mentoring oder feste Ansprechpersonen in der Startphase? Wie können sich juristische Karrieren innerhalb der Landesverwaltung entwickeln?

Unsere Arbeit ist geprägt von Aufgaben, die nicht nur viel Verantwortung, sondern auch Weitblick und Sorgfalt erfordern. Diese Herausforderungen eröffnen vielfältige Möglichkeiten für persönliche und berufliche Entwicklung.

Das Ausbildungs-Programm für Juristinnen und Juristen bietet den idealen Einstieg und setzt einen starken Startschuss für eine langfristige Karriere in der Landesverwaltung. In diesem Programm lernen Juristinnen und Juristen ca. 4 Jahre lang verschiedene Dienststellen in Vorarlberg kennen. Bei der Dauer des Ausbildungsprogramms berücksichtigen wir einschlägige Berufserfahrungen. Diese Rotationen ermöglichen ein breites Spektrum an Aufgaben und das Kennenlernen unterschiedlicher Fachgebiete. Möglichst zeitnah zum Dienstantritt starten Juristinnen und Juristen den Verwaltungslehrgang JUS, eine praxisorientierte Grundausbildung im Vorarlberger Landesdienst. Mit einer Laufzeit von gut einem Jahr begleitend zu den Erfahrungen aus der täglichen Arbeit liegt der Fokus ganz gezielt auf Lernen durch und für die Praxis. Es werden Seminare zu verschiedenen Rechtsgebieten sowie Schulungen zur Verhandlungsführung angeboten, um die neuen Mitarbeitenden optimal auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Diese Ausbildung fördert eine Kultur des „Voneinander-Lernens“ und ermöglicht wertvolle Vernetzungen zwischen Kolleginnen und Kollegen sowie Referierenden aus der Praxis. Bei ausgezeichneten Leistungen in der Grundausbildung bieten wir auch die Möglichkeit ein Praktikum in Wien (BKA-VD, VwGH, VfGH) zu absolvieren.

Wir begrüßen Interesse an Führungsverantwortung ausdrücklich.

Sollten die beruflichen Ziele in Richtung Führungsverantwortung gehen, stehen alle Türen offen. Viele der Führungspositionen sind mit juristischen Fachkräften besetzt, und dieser Weg wird aktiv gefördert.

Gleichermaßen erfolgt Begleitung und Förderung bei der Entscheidung für eine Expertenfunktion – unabhängig vom jeweiligen Fachbereich.

Ein maßgeschneidertes Mentoringprogramm unterstützt dabei, den individuell passenden Karriereweg zu finden.

Unser internes und eigens aus der Chancengleichheit heraus entwickeltes Mentoring Programm bietet die Möglichkeit das berufliche Netzwerk zu erweitern. In diesem Rahmen können sich die Teilnehmenden mit dem Thema Führung intensiv auseinandersetzen. Damit verknüpft sind Möglichkeiten für Einzelcoachings und die individuelle Teilnahme an Follow Up Veranstaltungen. Eine Bewerbungsmöglichkeit für die Aufnahme ins Mentoring besteht grundsätzlich für alle Interessierten, wobei wir bei der Auswahl Frauen bevorzugen (proportional zur jeweils aktuellen Geschlechter­verteilung in den Führungsfunktionen der Landesverwaltung; Stand 2025: 27% Frauen in Führungsfunktionen).

Die gleichen Chancen auf berufliche Teilhabe und Entwicklung unserer Mitarbeitenden liegt uns sehr am Herzen. Um dies in unserer Organisationskultur noch mehr zu stärken, haben wir in der Landesverwaltung eine eigene Stelle für Chancengleichheit und Diversität. Zahlreiche Schwerpunkte und Projekte speziell in Sachen Frauenförderung werden angeboten: Fortbildungen im Bildungsprogramm, Vorträge, Onboarding neuer Mitarbeitenden, Vernetzungstreffen, Workshops uvm..

Die bereits drittmalige Zertifizierung als „Familienfreundlicher Betrieb“ bestätigt unsere bisherigen Bemühungen für eine gelingende Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und ist gleichzeitig Auftrag, diesen Weg konsequent weiter zu gehen.

Unser WEGWEISER Karenz und Auszeiten Management ist auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Mitarbeitenden der Vorarlberger Landesverwaltung abgestimmt und bietet Informationen rund um die Themen Elternkarenz (Schwangerschaft, Mutterschutz, Frühkarenz, Elternkarenz, Elternteilzeit, Wiedereinstieg), Pflegeteilzeit und Pflegekarenz, Bildungsteilzeit bis hin zu, Krankheit und Kuraufenthalt oder Altersteilzeit.

Flexible Arbeitszeitmodelle einerseits und das Kinderhaus Fidibuss andererseits ermöglichen jungen Eltern die Vereinbarkeit für Beruf und Familie. Im Fidibuss finden Kinder einen liebevollen Ort zum Spielen, Entdecken und Großwerden. Unsere betriebliche Ganztagseinrichtung unterstützt Eltern dabei, Familie und Beruf gut zu vereinbaren – mit verlässlicher Betreuung, engagierten Pädagoginnen und Pädagogen und einem Umfeld, in dem sich Kinder einfach wohlfühlen.

Wir verfolgen die Arbeit der Paragraphinnen bereits seit einigen Monaten und schätzen den Einsatz, den sie für die Sichtbarkeit, Vernetzung und Förderung von Juristinnen leisten. Da bislang noch keine Partnerschaften mit Institutionen des öffentlichen Dienstes und auch kein Netzwerkstandort in Vorarlberg besteht, ist es uns ein großes Anliegen diese Lücke gemeinsam mit den Paragraphinnen zu schließen und das westlichste Bundesland für junge Juristinnen präsenter zu machen.

Nicole Hämmerle: „Ein aktiver und strategischer Netzwerkaufbau ist ein entscheidender Erfolgsfaktor – belastbare Beziehungen schaffen Sichtbarkeit, eröffnen neue Perspektiven und ermöglichen den Zugang zu neuen Chancen. Der Verwaltungslehrgang JUS sowie die Rotation bieten dazu die perfekten Möglichkeiten.“

„Ebenso wichtig ist der Mut, Verantwortung zu übernehmen und sich einzubringen. Karriere entsteht selten aus Perfektionismus oder übertriebener Sicherheitsorientierung, sondern durch lösungsorientiertes Handeln, Lernbereitschaft und den konsequenten Willen, Chancen zu nutzen, sobald sie sich bieten. Entwicklung passiert außerhalb der Komfortzone!“

Weil sie dort wirkt, wo Recht das tägliche Leben gestaltet.

In Zeiten von Digitalisierung, gesellschaftlichem Wandel und komplexer werdenden Fragestellungen braucht es Juristinnen, die Verantwortung übernehmen und tragfähige Lösungen entwickeln. Hier geht es nicht nur um Paragrafen, sondern um die aktive Mitgestaltung unseres Zusammenlebens.

Der öffentliche Dienst verbindet Sinn und Stabilität: Juristinnen arbeiten an Themen mit unmittelbarer gesellschaftlicher Relevanz und stärken das Vertrauen in den Rechtsstaat. Gleichzeitig bieten transparente Karrierewege, flexible Arbeitsmodelle und ein wertschätzendes Umfeld attraktive Perspektiven.

Besonders für junge Frauen eröffnet der Landesdienst in Vorarlberg attraktive Perspektiven. Er steht für Verlässlichkeit, Chancengleichheit und moderne Arbeitsmodelle.

In den Sommermonaten bieten wir Ferialpraktika an. In diesen vier Wochen können angehende Juristinnen und Juristen erste Erfahrung im Verwaltungshandeln finden, überwiegend im hoheitlichen Bereich.

Die Arbeit im Amt der Vorarlberger Landesregierung ist geprägt von einem klaren öffentlichen Auftrag und einem starken Verantwortungsbewusstsein für das Land und seine Menschen. Juristisches Arbeiten erfolgt in einem Umfeld, das Rechtsstaatlichkeit, Verhältnismäßigkeit und Transparenz konsequent lebt und Entscheidungen fachlich fundiert sowie nachvollziehbar trifft. Die Arbeitsatmosphäre ist überaus kollegial, wertschätzend und von kurzen Wegen geprägt – Zusammenarbeit wird über Abteilungen hinweg aktiv gefördert. Das liegt auch daran, dass der Vorarlberger Landesdienst mit rund 2300 Mitarbeitenden eine nicht allzu große Verwaltung darstellt.

Führung im Landesdienst versteht sich als verantwortungsbewusst, professionell und leistungsorientiert, mit Raum für Eigenverantwortung, fachliche Entwicklung und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Juristinnen und Juristen gestalten hier Gesetze, Verfahren und Lösungen mit unmittelbarer Wirkung auf die Lebensqualität in Vorarlberg. Sinnvoll für dich. Wertvoll für unser Land – wie eingangs erwähnt. Das trifft es eigentlich auch gut, wenn wir von unserer Arbeitsatmosphäre und Führungskultur sprechen: Wer wichtige, sinnvolle Aufgaben und private Lebenspläne gut unter einen Hut bringen will, ist bei uns richtig – das können wir versprechen.

 

                   

Ansprechpartner:in

Mag. Dr. Nicole Hämmerle
Personalentwicklung, Personalabteilung (PrsP)