Entgelttransparenz, Frauenförderung und Women Empowerment sind längst zentrale Erfolgsfaktoren moderner Unternehmen. Erfahren Sie, wie CMS mit transparenten Strukturen, gezielter Förderung und einem internationalen Mentoringprogramm Chancengleichheit aktiv gestaltet und sich auf die neuen Anforderungen der EU-Entgelttransparenzrichtlinie vorbereitet.
Die Diskussion rund um Entgelttransparenz, Frauenförderung und Women Empowerment ist längst kein kurzfristiger Trend mehr, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Arbeits- und Unternehmenskultur. Gerade in Österreich zeigt sich, dass rechtliche Rahmenbedingungen zwar seit Jahrzehnten bestehen, die tatsächliche Gleichstellung am Arbeitsmarkt jedoch weiterhin aktives, bewusstes Handeln erfordert. Transparenz, Fairness und Chancengleichheit sind dabei nicht nur gesellschaftspolitische Anliegen, sondern auch wesentliche Erfolgsfaktoren für moderne Unternehmen.
Entgelttransparenz bedeutet dabei weit mehr als das bloße Offenlegen von Zahlen. Sie schafft Bewusstsein, Vergleichbarkeit und letztlich Vertrauen – sowohl innerhalb von Organisationen als auch nach außen. Mit der europäischen Entgelttransparenzrichtlinie rückt die Frage der fairen und diskriminierungsfreien Bezahlung stärker in den Fokus von Arbeitgeber:innen, auch in Österreich. Ziel ist es, bestehende Entgeltunterschiede sichtbar zu machen, strukturelle Benachteiligungen zu erkennen und ihnen wirksam zu begegnen. Transparente, objektive und geschlechtsneutrale Kriterien für Entlohnung und Karriereentwicklung bilden dafür die Grundlage. Für Unternehmen bedeutet dies nicht nur rechtliche Vorbereitung, sondern auch die Chance, Vergütungssysteme nachhaltig, nachvollziehbar und zukunftsfähig zu gestalten.
Eng damit verbunden ist das Thema Frauenförderung. Wirksam ist sie vor allem dann, wenn sie nicht punktuell, sondern systematisch gedacht wird. Mentoring-Programme, transparente Karrierepfade, faire Auswahl- und Beförderungsprozesse sowie die bewusste Auseinandersetzung mit unbewussten Vorurteilen sind zentrale Bausteine. Gerade im österreichischen Arbeitsmarkt zeigen sich nach wie vor strukturelle Faktoren – etwa Teilzeitquoten, Betreuungspflichten oder branchenspezifische Rahmenbedingungen –, die Einkommens- und Karrierechancen beeinflussen. Frauenförderung bedeutet daher auch, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Vereinbarkeit ermöglichen und individuelle Lebensrealitäten berücksichtigen – für alle Geschlechter.
Women Empowerment geht dabei noch einen Schritt weiter. Es beschreibt eine Unternehmenskultur, in der Frauen ermutigt und befähigt werden, Verantwortung zu übernehmen, sichtbar zu sein und ihre Potenziale voll auszuschöpfen. Dazu gehören eine klare Haltung der Führungsebene, weibliche Vorbilder auf allen Ebenen, gleiche Chancen bei Entwicklung, Weiterbildung und Führung sowie eine offene, wertschätzende Kommunikationskultur. Empowerment wirkt nicht nur auf individueller Ebene, sondern stärkt Teams, fördert Innovation und erhöht langfristig die Attraktivität von Arbeitgeber:innen.
Wir bei CMS Reich‑Rohrwig Hainz sehen Entgelttransparenz, Frauenförderung und Women Empowerment als eng miteinander verknüpfte Themen und als festen Bestandteil unserer Kanzleikultur. Wir setzen uns aktiv dafür ein, Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung zu stärken und nachhaltige Strukturen zu schaffen, die Vielfalt und Chancengleichheit fördern.
Ein zentraler Baustein dieses Engagements ist unser Mentoringprogramm für Frauen. Das Programm ist eine länderübergreifende Initiative, die von Frauen für Frauen innerhalb unserer Organisation ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, die Stimmen von Frauen zu stärken, Verbindungen zu fördern und Räume für Erfahrungsaustausch sowie gegenseitiges Wachstum zu schaffen – und damit gezielt mehr Frauen für eine Karriere bei CMS Reich‑Rohrwig Hainz zu gewinnen und sie langfristig zu fördern, insbesondere im Anwaltsberuf. Frauen aus dem Rechts- und Geschäftsbereich kommen dabei mit jüngeren Kolleginnen zusammen, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und gemeinsam stärker zu werden. Durch regelmäßige, offene Gespräche bauen wir Selbstvertrauen auf, stärken Führungsqualitäten und schaffen einen sicheren, unterstützenden Raum für ehrliche Gespräche und echte Fortschritte.
Gerade vor dem Hintergrund der kommenden Umsetzung europäischer Vorgaben zur Entgelttransparenz ist es für CMS Reich‑Rohrwig Hainz entscheidend, frühzeitig und vorausschauend zu handeln. Die strukturierte Auseinandersetzung mit Entgeltstrukturen, Datenqualität und internen Prozessen ermöglicht es uns, nicht nur Risiken zu minimieren, sondern auch ein klares Zeichen für Fairness, Gleichstellung und Zukunftsorientierung zu setzen. Denn gleiche Bezahlung und gleiche Chancen sind kein Selbstläufer. Sie erfordern Transparenz, den Mut zur Veränderung und einen konsequenten Fokus auf langfristige Entwicklung. Als internationale Wirtschaftskanzlei investieren wir bewusst nicht nur in rechtliche Compliance, sondern vor allem in nachhaltige Strukturen, eine vielfältige Kanzleikultur und in die Menschen, die den Erfolg von CMS Reich‑Rohrwig Hainz täglich mitgestalten.
Andrea Potz ist Rechtsanwältin für Arbeitsrecht und seit 2019 Partnerin bei CMS in Wien, wo sie bereits seit 2010 das Arbeitsrechtsteam verstärkt.
Potz berät umfassend in allen Bereichen des Arbeitsrechts und vertritt Arbeitgeber:innen vor Gericht und Verwaltungsbehörden. Ihre Beratungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Personalführung, Gleichbehandlung und Diversität. Im (tertiären) Bildungssektor, insbesondere bei Universitäten, ist sie eine gefragte Ansprechpartnerin für sämtliche arbeitsrechtlichen Problemstellungen. Auch in der Pharmaindustrie, der Elektro- und Elektronikindustrie sowie in der IT-Branche betreut sie zahlreiche Klient:innen.
Ihr Diplom- und Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften sowie ihr Zweitstudium der Alten Geschichte und Altertumskunde absolvierte Potz an der Universität Wien. Während ihres einjährigen Studienaufenthalts an der KU Leuven in Belgien konzentrierte sie sich vor allem auf die Bereiche Europa- und Prozessrecht. Darüber hinaus war sie als Universitätsassistentin am Institut für Österreichisches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien tätig.
Andrea Potz ist Autorin arbeitsrechtlicher Publikationen und regelmäßig als Lektorin am Institut für Österreichisches und Europäisches Arbeits- und Sozialrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien tätig.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.