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§ 2 - Unternehmensjuristinnen im Portrait: Merve Taner

Vom Traum, Anwältin zu werden, zur Expertin in der Bankenwelt: Erfahre, warum Merve Taner als Juristin ihren Weg in die Rechtsabteilung eines großen Finanzinstituts gewählt hat. Sie spricht über überraschende Herausforderungen, die Faszination für Künstliche Intelligenz und warum Mut und Neugier der Schlüssel zur beruflichen Erfüllung sind.

Sie arbeiten in einem der größten Finanzinstitute Mitteleuropas. Was hat Sie persönlich dazu bewogen, in die Bankenbranche zu wechseln? War eine Karriere in der Finanzwelt schon immer Ihr Ziel?

Eine Karriere in der Finanzwelt war tatsächlich vorher nie ein bewusstes Ziel. Soweit ich zurückdenken kann, wollte ich Rechtsanwältin werden. Ich habe deshalb auch in der Schule Lateinunterricht genommen, um alle Vorkehrungen für ein Jusstudium zu treffen. Nach dem Studium habe ich klassisch die Anwaltsausbildung samt Prüfung abgeschlossen und auch noch bei meiner Angelobung zur Rechtsanwältin war ich überzeugt, dass das der Beruf ist, den ich ausüben möchte. Erst kurz nach der Eintragung kamen mir die ersten Gedanken, ob ich mich nicht doch auch im Privatsektor versuchen sollte. Ich habe dann die Stellenausschreibung für das Betriebsteam in der Rechtsabteilung der Erste Bank (Legal Counsel Product Advisory) klassisch in einem Inserat entdeckt und mich beworben.

Bewogen zum Wechsel hat mich, neben den bankspezifischen Inhalten und den völlig neuen Perspektiven, die ein Unternehmensgefüge bietet, insbesondere die angenehme Atmosphäre mit meinen Teamkolleg:innen und Vorgesetzten im Bewerbungsgespräch und auch im Nachgang. Jetzt bin ich bereits über zwei Jahre in dieser Funktion tätig und sowohl die Zusammenarbeit mit meinen Teamkolleg:innen als auch meine täglichen Aufgaben bereiten mir viel Freude. Ich übe zusätzlich die Funktion Legal Counsel AI Advisory aus, eine Funktion, auf die ich besonders stolz bin, da sie eigens für mich geschaffen wurde. So sehr es an Überwindung gekostet hat mich damals von der Rechtsanwaltstätigkeit zu verabschieden, so dankbar bin ich, dass ich diesen Sprung gewagt habe. Ich habe es keinen Tag bereut – im Gegenteil: es haben sich mir Möglichkeiten eröffnet an die ich damals nicht einmal gedacht hätte, aber allem voran bereitet mir mein Job unglaublich viel Freude.

Inwiefern entspricht Ihre heutige Erfahrung in der Bankenbranche den Erwartungen, die Sie zu Beginn Ihrer Karriere hatten? Gab es dabei Überraschungen oder besondere Herausforderungen?

Man hört viel und bekommt Einiges mit und so hatte ich auch bereits Vorstellungen von Banken oder Finanzunternehmen. Ich dachte einen großen Einblick in die Branche bereits zu haben, weil mein Vater selbst vor seiner Pensionierung Bänker war. Doch den wahren Einblick erhält man erst, wenn man es selbst erlebt.

Ich hätte beispielsweise nicht mit der Intensität an Kommunikation gerechnet – sei es Mail, Teams, Anrufe, Chats. Das ist wohl ein konzernspezifisches und weniger ein bankenspezifisches Phänomen: Jeder der in einem Konzern arbeitet weiß, ein großer Aspekt des beruflichen Erfolgs ist der Umgang mit Kollegen, viel Kommunikation und Fingerspitzengefühl bei der Abstimmung von Projekten oder Zielvorhaben.

Gerade dieses dynamische Umfeld gepaart mit Projekten, die oft außerhalb dieser Blase ihrer Zeit voraus sind (Stichwort KI) war für mich sehr positiv überraschend. Es ist ein Umfeld in dem man auch als Jurist:in mitgestalten kann und soll.

Herausforderungen bringt das Themengebiet, in dem ich tätig bin, also KI, allemal. Es ist ein neues Rechtsgebiet, größtenteils ohne Rechtsprechung, ein Gebiet bei der sich technologische Entwicklungen überschlagen und Lehre kaum mitkommt. Leider bestehen auch viele “Urban Legends” um das Thema, die dann in den Medien Niederschlag finden, so auch in technischen oder rechtlichen „Fachbeiträgen“, was die Suche nach fundierten Quellen erschwert. Diese theoretischen Hürden in einem lebenden Betrieb umzusetzen und unternehmenstauglich anzuwenden zuzüglich der bankspezifischen Komplexität, ist eine Gratwanderung, die auch sehr fordernd sein kann.

Können Sie uns einen Einblick in Ihren typischen Arbeitsalltag als Legal Counsel bei der Erste Bank geben?

Der typische Arbeitsalltag ist schwierig zu beschreiben, da wir im Betriebsteam der Rechtsabteilung sehr flexibel agieren müssen. Je nach Bedürfnissen des Betriebs und je nach Bedeutung und Priorität kann es sein, dass ein Projekt plötzlich vorgezogen werden muss.

Grundsätzlich beginnt mein Tag damit, dass ich mir die eingegangenen Mails ansehe und nach Priorität vorgehe. Inhaltlich kann es sich dabei von kurzen Verständnisfragen, bis hin zu komplexen Rechtsanalysen von KI- oder Bankprodukten oder detaillierten Abstimmungsfragen zu neuen Prozessen oder Prozessoptimierungen im Rahmen der Etablierung der KI-Governance handeln.

In meinem Tagesgeschäft muss ich hauptsächlich KI-Use Cases vor ihrer Entwicklung im Rahmen meiner zusätzlichen Funktion als Stakeholder für Legal im Governance-Prozess prüfen. Wenn die KI-Use-Cases bereits entwickelt sind, muss ich diese vor einem Go-Live nochmals prüfen: ein Blick in die KI-VO wird nicht ausreichen, da insbesondere zivilrechtliche Aspekte, urheberrechtliche, vertragsrechtliche und arbeitsrechtliche oder konsumentenschutzrechtliche Bestimmungen zu beachten sind. Da die Technologie in jedem Bereich eingesetzt werden kann, kann man nicht voraussehen, welche Rechtsgebiete man beleuchten wird müssen. Das macht das Feld aber ungemein spannend. Zusätzlich beschäftige ich mich bei Bankprodukten mit Fragen rund um das BWG und Zahlungsverkehrsrecht. Ich halte auch viele Vorträge zur KI-VO oder zum Bereich des KI-Rechts intern sowie extern. Ein Projekt von mir ist auch die Ausbildung der Jurist:innen der Erste Gruppe auf dem Gebiet des KI-Rechts. Einmal im Monat stehe ich daher im Film-Studio der Erste Bank und moderiere oder trage selbst vor, wenn Jurist:innen von unseren Sparkassen sowie CEE-Tochtergesellschaften sich live dazuschalten.

Die Aufgabenstellungen im Laufe des Tages können daher sehr konträr sein: Prüfungen von Standard Use-Cases, Unterstützung des Business bei grundsätzlichen Verständnisfragen zu den Abläufen bei KI-Projekten und rechtlichen Rahmenbedingungen, Prüfung von komplexen Produkten, Austausch mit dem Konsumentenschutz, anderen Instituten und Unternehmen zur Umsetzung der KI-VO, bis hin zu detaillierten Besprechungen zur Implementierung der KI-Governance und deren tatsächliche Umsetzung oder ein Tag im Studio.

Wenn Sie heute ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag in der Bankenrechtsabteilung geben müssten – welche drei Worte würden Sie wählen, und warum gerade diese?

3xK: Kommunikation – Kompetenz – Kreativität

Die Grundvoraussetzung als Jurist:in in einer Bank ist meiner Meinung nach die Kompetenz, die Rechtsgebiete in den Themenfeldern, in denen man sich bewegt zu kennen und ein Gefühl dafür zu entwickeln Problembereiche zu erkennen, um entsprechende Mitigierungsmaßnahmen entgegenzuhalten oder weitere Vorgehen zu unterbinden. Das ist gar nicht so einfach, da das Bankgeschäft äußerst komplex sein kann. Unterschiedliche Produktkategorien gehen mit unterschiedlichen aufsichtsrechtlichen oder zivilrechtlichen Vorgaben einher. Einen Überblick über den regulatorischen Umfang und Aktualisierungen zu behalten kann sehr herausfordernd sein, zumal viele dieser Regularien nicht Gegenstand des Studiums sind.

Ein großer Teil der Tätigkeit ist es auch den Praxisbezug zu erkennen und Kolleg:innen, die keine Juristen sind, so zu übersetzen, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Umsetzung der Projekte/Produkte eingehalten werden. Diese Brücke zwischen Gesetz und Praxis zu schlagen, erfordert sehr viel Kommunikation.

Aufgabe des Business ist es insbesondere uns Risiko-Abteilungen zu challengen und oft erfordert das von uns Jurist:innen auch eine gewisse Flexibilität und Bereitschaft außerhalb der Box zu denken. Hier sollte man kreative Ansätze verfolgen, um Projekte rechtssicher zu ermöglichen, statt diesen Einhalt zu gebieten.

Die Bankenwelt ist ständig im Wandel – mit neuen Vorschriften, Regulierungen und Anforderungen. Wie bleiben Sie persönlich auf dem neuesten Stand und wie gehen Sie mit diesem ständigen Wandel um?

Es ist tatsächlich eine Herausforderung, insbesondere in dem Feld, in dem ich tätig bin: hochreguliertes Bankwesen und Künstliche Intelligenz.

Vor zwei Jahren gab es kaum Lehre zur KI und nunmehr eine Vielzahl an Quellen, die kritisch zu betrachten sind. Die technologischen Entwicklungen sind so rasant, dass man bei den Artikeln auch unterscheiden muss, ob diese noch den Stand der Technik widerspiegeln.

Ich muss daher nicht nur auf rechtlicher Ebene am aktuellen Stand sein, indem ich beispielsweise das Vorgehen der Europäischen Kommission verfolge, sondern auch im Bereich der IT/Computerprogrammierung versuchen zum Stand der Technik am Ball zu bleiben.Dazu lese ich als Printmedium die MIT Technology Review und verfolge Online-Beiträge von in der IT-Welt anerkannten Quellen, da diese natürlich noch näher am Puls der Zeit sind. Ein sehr lieber Kollege von mir, der Computerprogrammierer ist lässt mir immer wieder aktuelle Artikel zu den neusten Entwicklungen (wie zB Agentic AI, AI Agents) zu kommen und ich versuche ihn rechtlich am Stand zu halten. Der beschriebene Wandel ist genau meins. Wer Routinearbeiten bevorzugt, wäre da vielleicht nicht ganz so glücklich. Die Menge an zu beachtenden Regularien kann manchmal überwältigend sein und so versuche ich wie eine Art Coach dem Business zur Seite zu stehen. Für mich persönlich ist dieser Wandel daher genau das Richtige. 

Welche Eigenschaften oder Kompetenzen helfen Ihnen im Alltag besonders weiter – gerade im Umgang mit komplexen juristischen Fragestellungen im Bankenumfeld?

In der Anwaltsausbildung lernt man vor Allem die Vogelperspektive; daher das große Ganze im Auge zu behalten und aus der Komplexität herauszuzoomem, um nichts zu übersehen, um dann wieder in die einzelnen Problemfelder einzutauchen und diese zu lösen. Gerade im Bereich des KI-Rechts kommen mir diese Fähigkeit und all jene Kernkompetenzen auf die in der Ausbildung für Rechtsanwält:innen Wert gelegt wird, sehr zugute.

Ein KI-Use Case bringt viele verschiedene rechtliche Aspekte mit sich: Die KI-VO bietet die regulatorische Basis als Produktsicherheitsgesetz. Doch vor dem Launch eines Produktes muss man sich mit weiteren rechtlichen Aspekten befassen, die sich speziell aus der Technologie ergeben und deren Antworten sich nicht in der KI-VO finden. Zum Beispiel schadenersatzrechtliche Implikationen, insbesondere im Hinblick auf Halluzinationen, urheberrechtliche Themen iZm Trainingsmaterial und Prompts (Input) oder den Ausgaben (Output), vertragsrechtliche Aspekte für die Klärung der Frage, ob Daten zu Trainingszwecken verwendet werden oder zur Klärung der Infrastruktur eines KI-Systems sowie der genutzten Modelle (zB Lizenzen). Ohne diese Vogelperspektive würde eine Spezialisierung in einem Teil dieser Rechtsgebiete die Komplexität der KI-rechtlichen Fragestellungen nicht abdecken können.

Viele Themen bringen auch einiges an Abstimmungsbedarf mit sich. Ich bin stets darum bemüht mich mit den unterschiedlichen Perspektiven (Business, IT, Risiko, etc.) gemeinsam mit den Kolleg:innen auseinanderzusetzen.

Ich würde daher sagen, ein Auge fürs große Ganze gepaart mit technischen Kenntnissen und einem Interesse an den technologischen Neuentwicklungen sowie meine stark ausgeprägten sozialen Kompetenzen sind gute Begleiter im Umgang mit komplexen juristischen Fragestellungen im Bankenumfeld.

Gab es in Ihrer Karriere einen Moment, in dem Sie dachten: „Jetzt bin ich wirklich angekommen“?

Tatsächlich gab es nur den Moment, in dem ich mir dachte „Jetzt bin ich noch nicht angekommen“ und das war nach meiner Eintragung als Rechtsanwältin. Ich habe schon erwähnt, dass ich immer schon Anwältin werden wollte und als es dann so weit war, wusste ich, dass ich noch nicht angekommen bin. Daher auch der Entschluss etwas Neues auszuprobieren. Und das kann ich nur jedem anderen mitgeben und ans Herz legen: nie davor schrecken eine drastische Änderung vorzunehmen und etwas Neues auszuprobieren, wenn man das Gefühl hat man ist noch nicht dort, wo man sein möchte.

Für mich ist stets der Weg das Ziel. Daher solange ich Freude an meinem Beruf verspüre, fühle ich mich immer als „angekommen“, denn das ist für mich das Wichtigste und ist bei meiner derzeitigen Tätigkeit jedenfalls der Fall.

Was motiviert Sie tagtäglich in Ihrem Beruf? Gibt es berufliche Werte oder Ziele, die Ihnen besonders wichtig sind?

Für mich ist entscheidend, dass in der Dienstleistung, die ich erbringe, ein Mehrwert gesehen wird. Es ist wichtig einen Unterschied zu schaffen indem man das Business enabled. Legal in der Rolle als Frontrunner in einem Unternehmen erfordert, dass man in den rechtlichen Kernkompetenzen gut verankert ist, nur so kennt man den Raum des rechtlich Möglichen. Deshalb versuche ich mich bei jeder Gelegenheit weiterzubilden und meinen Wissensstand aufs Neue zu prüfen.

Ich habe wirklich tolle Vorgesetzte. Mein Teamleiter, meine Abteilungsleiterin und auch mein Bereichsleiter haben mich von Anfang an in all meinen Vorhaben nur unterstützt und das bestärkt mich ungemein.

Zu Hause motiviert mich mein Partner, der immer hinter mir steht, zuhört und mich anfeuert, wenn ich mal kurz außer Puste bin. Er erkennt den Mehrwert, den ich schaffen möchte und bestärkt mich darin. Er hat mich bei der Vorbereitung zur Anwaltsprüfung ungemein unterstützt und auch heute noch, hört er sich die Probeläufe meiner Vorträge an.

Meine Schwester ist ebenfalls eine sehr wichtige Stütze, da sie immer ein Ohr für mich hat und obwohl sie fast sieben Jahre jünger ist sehr wertvolle Einsichten liefert, wenn ich mal anstehe. Ich hoffe im Gegenzug ein Vorbild für sie zu sein.

Wenn ich vortrage, versuche ich immer neue Aspekte zu bringen und auf das jeweilige Publikum entsprechend einzugehen. Ich bekomme irrsinnig positives Feedback und wenn mir jemand sagt, dass mein Vortrag für sie einen Mehrwert geliefert hat, dann ist das für mich die größte Freude.

Berufliche Werte, die mir besonders wichtig sind, sind Loyalität, Integrität und Respekt, alles andere kann man lernen.

Berufliches Ziel für mich, ist stets die Freude an der Arbeit zu haben. Der Weg ist das Ziel und wenn man Freude daran hat, wird der Rest auch nicht lange auf sich warten lassen.

Wer ist Ihr größtes berufliches Vorbild, und was haben Sie von dieser Person gelernt? Welche Eigenschaften bewundern Sie besonders?

Meine Eltern.

Mein Vater ist ein sehr ehrgeiziger, kluger und vielseitiger Mensch, der nie seinen Humor verloren hat, egal wie stressig die beruflichen Etappen waren. Er hat sich vom Filialleiter bis zum Vorstand einer Bank hochgearbeitet und dabei war ihm das Wohl seiner Mitarbeiter stets ein großes Anliegen. Seine fachlichen Kompetenzen wurden somit stets von seinen empathischen Fähigkeiten begleitet.

Meine Mutter ist verantwortlich dafür, dass ich so bin wie ich bin: ihr war immer sehr wichtig, dass meine Schwester und ich für unsere Meinung einstehen und durchsetzungsfähige starke Frauen werden. Ihrer Kreativität (sie malt auch sehr gerne) habe ich wohl meine eigene zu verdanken.

Interessant ist, dass mein Vater Bänker und meine Mutter Computerprogrammiererin waren. In den Anfängen meiner Karrierelaufbahn dachte ich mir immer wieder, wie witzig es ist, dass wir drei völlig verschiedenen Tätigkeiten nachgegangen sind. Ich konnte mir weder in der einen, noch anderen Branche vorstellen zu arbeiten. Jetzt bin ich in einer Bank tätig und arbeite tagtäglich mit Computerprogrammieren im Bereich des IT und KI-Rechts zusammen.

Wie schaffen Sie es, beruflichen Erfolg mit einer ausgewogenen Work-Life-Balance zu verbinden – gerade in einem anspruchsvollen Umfeld wie der Bankenbranche? Haben Sie persönliche Strategien oder Routinen, die Ihnen dabei helfen?

Work-Life-Balance ist tatsächlich nicht immer ganz leicht. Das Thema KI ist im Aufbau, sodass viele ungeplante Stunden rein fließen können und ich keine davon verpassen möchte. Ich arbeite so gerne an diesen Projekten und der Etablierung der neuen Prozesse, dass die Zeit nur so verfliegt. Ich muss mich daher oft bewusst rausreißen.

Zum Ausgleich muss ich daher etwas nachgehen für das ich mindestens genauso viel brenne und das ist bei mir Sport, Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen und malen.

Auch wenn es nicht immer klappt, versuche ich das bewusst einzuhalten, da die Ruhephasen für die Effizienz und Leistung sehr wichtig sind.

Gerade dieses dynamische Umfeld gepaart mit Projekten, die oft außerhalb dieser Blase ihrer Zeit voraus sind (Stichwort KI) war für mich sehr positiv überraschend. Es ist ein Umfeld in dem man auch als Jurist:in mitgestalten kann und soll.

Merve Taner

Als ehemalige Rechtsanwältin und mit über acht Jahren Berufserfahrung in diversen Rechtsanwaltskanzleien bringt Merve Taner ihre erlernten Kernkompetenzen bei der Analyse von KI-Use-Cases zum Einsatz. Mit Schwerpunktsetzung auf KI-Recht, Zahlungsverkehr und Bankgeheimnis verantwortet Merve Taner die rechtliche Analyse aller AI-Use-Cases (Produkte und Prozessoptimierungen) bei der Erste Bank aus KI-rechtlicher Perspektive.

Für weitere Einblicke in die berufliche Laufbahn und Expertise, besuche ihr LinkedIn-Profil: Merve Taner | LinkedIn